Essen (NMH) Das gab es wohl noch nie im Deutschen Gehörlosen-Sportverband e.V., dass fast der komplette Vorstand des DGS, bis auf den DGS-Präsidenten, die Ämter niederlegte und das kurzfristig vor dem Highlight der Deaflympics 2017 in Samsun (Türkei).

Wie auf der Webseite des Deutschen Gehörlosen-Sportverbandes publiziert wurde:

Gestern hat es in beiden Führungsgremien des Deutschen Gehörlosen-Sportverbandes, dem Vorstand sowie dem Spitzensportausschuss, offizielle Rücktritterklärungen gegeben. Aus dem Vorstand scheiden damit Günter Freßmann – Vizepräsident Finanzen, Petra Brandt – Vizepräsidentin Breitensport & Sportentwicklung und Generalsekretärin Diana Aleksic als zukünftiges Vorstandsmitglied aus.

Wie allgemein bekannt ist, traten völlig unerwartet, dann der komplette Vorstand des DGS-Präsidium zurück und ebenfalls traten alle Mitglieder des Spitzensportausschusses, bis auf ein Mitglied, auch noch zurück, so dass quasi nur noch der Präsident des DGS, Winfried Wiencek, im Vorstand verblieben ist.

Als Argument wurde angegeben, dass aufgrund mangelnder Einigkeit in den Führungsgremien des DGS – Vorstand und Spitzensportausschuss – keine weitere produktive Zusammenarbeit möglich gewesen wäre.

Der amtierende Präsident des DGS, Winfried Wiencek , findet die Rücktritte der Vorstandsmitglieder, sowie die Uneinigkeiten in den Führungsgremien des DGS, zwar äußerst bedauerlich und schade, teilte aber gleichzeitig auch mit, dass kein Anlass zur Besorgnis vorhanden wäre und verbürgte sich somit für einen reibungslosen Ablauf beim Sport Event „Deaflympics 2017 in Samsun (Türkei)“.

Ferner ist noch zu erwähnen, dass am 27.05.2017 in Heidelberg der außerordentliche Verbandstag des DGS mit Neuwahlen für die vakanten Ämter im DGS Vorstand angesetzt wurde. Kann man sich nur wünschen, dass der DGS Präsident Winfried Wiencek seine neue Truppe in Heidelberg zusammen bekommt und man sich wieder schnell auf das wesentliche konzentriert, nämlich den Gehörlosensport und auf einen guten Medaillenspiegel bei den „Deaflympics 2017 in Samsun (Türkei)“.

Quelle: (c) DGS

Bildquelle: (c) DGS

 

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