Erfurt (NMH)- Ob im Sport oder in Vereinen sowie Verbänden jeglicher Art: Auch für Hörgeschädigte ist es von Relevanz, dass diese sich ehrenamtlich arrangieren, zum Beispiel beim: Deutschen Gehörlosenbund oder in dessen Landesverbände, somit werden Vereine und Verbände in Ihrer Erhaltung gesichert.

Helfer werden in diesen Zeiten an jeder Ecke gesucht. Jeder, der sich für eine Sache engagieren oder Menschen in schwierigen Situationen unterstützen möchte, kann helfen! Dabei muss es nicht immer das klassische Ehrenamt sein. Für jüngere Menschen gibt es das sogenannte freiwillige soziale Jahr, kurz FSJ genannt. Dann gibt es noch den Bundesfreiwilligendienst. Aber auch nach dem 26. Lebensjahr kann man einen Freiwilligendienst absolvieren, nach oben hin gibt es keine Grenze!

Einmal Hallig und zurück!

Die Wohlfahrstverbände wie AWO oder DRK bieten Einsätze in verschiedenen Bereichen an. Grundsätzlich gibt es keine Kritierien, manchmal vielleicht ein Führerschein, wenn es die Tätigkeit erfordert. Ansonsten sind die freien Stellen sehr begehrt, und deshalb schnell besetzt. Wer sich für ein Ehrenamt oder den Bundesfreiwilligendienst interessiert, muss also schnell sein. Äußerst beliebt sind einzelne Stellen auf Halligen, hier findet teilweise ein richtiges Bewerbungsverfahren statt. Offensichtlich treibt die Suche nach Ruhe und Natur viele Menschen um.

Apropos Natur

Es gibt auch viele Jobs im Naturschutz. Es muss ja nicht gleich eine einsame Hallig sein. Man kann viel tun für die Natur, sie hat es bitter nötig! Beim Helfen geht es nicht ums Geld, eine geringe Pauschale zahlen die meisten Anbieter trotzdem. Man muss sich aber auch im Klaren darüber sein, dass teilweise erwartet wird, eine volle 40-Stunden-Woche für fast kein Geld zu absolvieren. In anderen Branchen nennt man das Ausbeutung, das sind natürlich Ausnahmen, generell gilt eigentlich 6 bis 10 Stunden pro Woche.

Bilderquelle: pixabay.com

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