Berlin (NMH) Grimme Online Award für Gebärdenübersetzerin Laura Schwengber.

Der Grimme Online Award.

Die hr-Webreportage: „Die mit den Händen tanzt“ gewann einen Grimme Online Award
Laura Schwengber ist erfreut. Sie ist Gebärdenübersetzerin und ist erfreut über den „GOA“. Sie sitzt neben Justus von der Handt und Klaudija Schnödewind. Handt und Schnödewind sind hr-Mitarbeiter.

Laura M. Schwengber ist eine untypische Gebärdendolmetscherin. Sie ist so besonders, dass der hr2 ein Webspecial über sie machte. Für dieses Webspecial des hr2 gewann sie den angesehenen Grimme Online Award. Bei der Webreportage: „Die mit den Händen tanzt“ geht es darum, wie gehörlose Menschen Musik erfahren können.

„Die mit den Händen tanzt“ ist ein Online-Spezial von hr2-kultur. In der Kategorie „Wissen und Bildung“ bekam der hr für „Die mit den Händen tanzt“ den angesehenen Grimme Online Award. Eine wertvolle Auszeichnung für den hr. Klaudjia Schnödewind ist Autorin in der hr-Multimediareaktion stellt Laura M. Schwengber vor. In „Die mit den Händen tanzt“ wird gezeigt, wie Laura M. Schwengber, eine Gebärdendolmetscherin Musik für Gehörlose übersetzt.

Viel Gefühl und Bewegung.

Man sieht sofort, dass Schwengbers mit Leidenschaft dabei ist, wenn sie ein Lied übersetzt. Mit Begeisterung übersetzt sie Konzerte und Musikvideos. Bei einer solchen Übersetzung arbeitet die Gebärdendolmetscherin mit ganzem Körpereinsatz. Ihr ist es zu verdanken, das gehörlose Menschen Klassik, Pop oder Hiphop erfahren können.

Die Jury lobte zudem die Zugänglichkeit des Spezials. Die Kombination aus Gebärdensprache, Untertitel und Ton macht es jedem Internetuser möglich, sich auf den Inhalt zu konzentrieren und dem Thema des Beitrags problemlos zu folgen.

An diesem Film haben viele Menschen mitgewirkt. Klaudija Schnödewind ist die Autorin. Hinter der Kamera standen Miriam Dünschede und Salvatore Detzel. Für den Ton war Christian Cyfus. Justus von der Handt hat den Schnitt gemacht. Kerstin Henninger war verantwortlich für die Grafik. Oliver Kröting hat die Recherche durchgeführt.

Der Preis ist wichtig für die Online-Angebote.

Eine weitere Reportage ebenfalls aus der Kategorie „Wissen und Bildung“ wurde ausgezeichnet. Die Reportage heißt „Was heißt schon arm?“ und kommt von Spiegel Online. Hierbei gibt es verschiedene Darsteller, die Grundlage sind, um Armut neu zu definieren. Es gab insgesamt neun Preisträger in fünf Kategorien beim Grimme Online Award kurz „GOA“. Auch der WDR erhielt für seinen Kandidatencheck im Zusammenhang mit der nordrhein-westfälischen Landtagswahl. Es gab 1.200 Vorschläge für den „GOA“. Aus den 1.200 Vorschlägen qualifizierten sich 28 für den Grimme Online Award dieses Jahres.

Die Nominierungskommision bestand aus Fachleuten, wie Trickfilm-Experten, Online-Journalisten, Medienwissenschaftler und Social-Media-Spezialisten. Insgesamt gab es sieben Kommissionsmitglieder. Der GOW ist ein undotierter Preis, was bedeutet es gibt kein Preisgeld zu dem Preis. ER gilt trotzdem als wichtigster, deutscher Preis für hervorragende und qualitative Online-Angebote. Der Preis wird bereit seit 2001 verliehen. Dieses Jahr durften sich 28 Projekte über eine Nominierung freuen.

Bilderquelle: (c) Laura Schwengber

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