Cabra (NMH) – Finanzchef des Gehörloseninstituts zweckentfremdet Gehörlosengelder

Das Gehörloseninstitut HSE der St.Joseph Residenz erhält regelmäßig Spenden und staatliche Gelder, um damit möglich technische Errungenschaften für gehörlose Menschen und taubblinde Menschen ordern zu können, die ihr Leben maßgeblich positiv beeinflussen. Auch ist es möglich, dass Spendengelder für Veranstaltungen und ähnliches genutzt werden, um die Damen und Herren mit einem Handicap im Sozialleben fest integrieren zu können sowie ihre Wünsche in allen Lebenslagen erfüllen zu können. Da sollte man davon ausgehen können, dass der Finanzchef des Gehörloseninstitut die gespendeten Gelder oder Einnahmen jeglicher Art auch wirklich nur dafür einsetzt, wofür sie letzten Endes gebraucht werden. Leider falsch gedacht!

Spielsucht und Luxusleben mit Gehörlosengeld finanziert

Aktuell scheint es, als habe der ehemalige Chef des katholischen HSE Institut für Gehörlose Gelder, die dort als Spenden eingingen anderweitig zweckentfremdet. So fallen gewisse Ungereimtheiten auf, die aufzeigen, dass er seine Mitarbeiter mit teuren Präsenten wie Alkohol und Restaurantbesuche belohnt hat.

Sich selbst hat der fromme Katholik dabei natürlich nicht außer Acht gelassen und an kostspieligen Hunderennen teilgenommen oder ein privates Haus hat er ebenfalls bewirtet, wo er sich die Gelder, die eigentlich für die gehörlosen Menschen gedacht waren aufs sein eigenes Konto überwies. Alleine hier zeigt die Summe von 83,000 US Dollar auf, wie unscheniert sich bedient wurde.

Über 83.100 $ Gehörlosengeld unterschlagen

Derweil stellt man derzeit fest, dass auch sehr viele Berater erheblich viel Geld erhalten haben. So erhielt beispielsweise der Finanzchef selber schon 83.100 US Dollar und davon sind 53.000 $ das reine Gehalt und 30.000$ Prämienzahlungen. Ein nettes Sümmchen kommt da zusammen, welches neben den Hundewetten, die Kosten für das eigene Haus, teure Essen in Michelin-Restaurants zubuche, schlägt.

Eigentlich sollte die HSE der St.Joseph Residenz die Gelder für gehörlose, sowie hörgeschädigte und taubblinde Menschen nutzen. Dies ist offenbar im großen Stil nicht passiert, wie die freiwillige Offenlegung der HSE-Finanzen beweist. Bleibt zu hoffen, dass dies nie wieder vorkommt und die Gelder wirklich da landen, wo sie hingehören. Nämlich zu den Menschen, die diese Gelder benötigen.

Quelle: irishtimes.com
Bilderquelle: (c) pixabay.com

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