Berlin (NMH) – Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries testet heute gemeinsam mit Verena Bentele, der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, im BMWi den Vermittlungsdienst, der künftig rund um die Uhr Telefongespräche zwischen Menschen mit und ohne Hör- und Sprachbehinderungen ermöglichen wird selbst – im Telefongespräch mit Wolfgang Bachmann, dem 2. Vizepräsidenten des Deutschen Gehörlosen-Bundes.

Laut dem Deutschen Gehörlosenbund gibt es ca. 80.000 Gehörlose in Deutschland

In Deutschland gibt es ca. 80.000 Gehörlose und bis zu acht Millionen Menschen, die unter teilweise sehr starken Einschränkungen beim Sprechen und Hören leiden. Vor allem im Notfall sind sie auf die Gebärdensprachdolmetscher des Vermittlungsdienstes angewiesen. Der Deutsche Bundestag hat am 27.04.2017 auf Initiative von Bundeswirtschaftsministerin Zypries die eingebrachte Änderung des Telekommunikationsgesetzes beschlossen. Sie ist bereits in Kraft getreten. Die Bundesnetzagentur wird die Änderung nun im Rahmen ihrer Zuständigkeit umsetzen und für die gesetzeskonforme Bereitstellung des Dienstes sorgen.

Quelle: BMWI
Bilderquelle: © BMWi/Susanne Eriksson

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