Erfurt (NMH) – Unter den Gehörlosen und Schwerhörigen gibt es auch eine Menge Bonsai Liebhaber und damit es noch mehr werden, wird heute wieder unser gehörloser Gärtner, Thomas Brinkmann, uns dann ein paar Tipps zum folgenden Thema mitteilen: „Bonsai Menge Arten für den Einsteiger“

Den richtigen Bonsai auswählen ist von Relevanz

Waren Sie schon immer von der Idee begeistert, einen Bonsai in Ihrem Zuhause oder Ihrem Garten, zu sehen, wussten aber nicht wo Sie anfangen sollen? Machen Sie sich keine Sorgen, das wichtigste ist der erste Schritt und dieser besteht darin, die richtige Bonsai Art für einen Einsteiger zu finden. Mit der richtigen Sorte gelingt das Gärtnern mit Bonsai Bäumen jedem Anfänger, ohne dabei stundenlang irgendwelche Ratgeber zu durchforsten.

Wenn Sie einen Bonsai Baum in Ihren Garten pflanzen möchten, dann eignen sich für einen Anfänger zwei Sorten, der Chinesische Wachholder (juniperus chinensis) und der Lebensbaum (thuja occidentalis). Beide sind winterhart und somit Freilandbäume, die Sie entweder in den Garten oder in einem Kübel auf den Balkon pflanzen können und das ganze Jahr draußen stehen lassen können. Diese beiden Baumarten kann man meistens als kleine Heckenpflanzen erwerben, die man dann wenn sie größer sind in Form von Kugeln (Pon-Pons), als Spirale oder jede andere gewünschte Form zuschneiden kann. Seltener kann man den Wacholder oder Thuja als fertigen Bonsai kaufen, dann sind diese Sorten schon groß gewachsen und dementsprechend teuer.

Für den Bonsai Zuhause sind 2 Arten zu empfehlen

Sollten Sie sich einen Bonsai für Ihr Zuhause wünschen, gibt es auch hier zwei Sorten, die für den Anfänger gut geeignet sind. Die Sorten Birkenfeige (Ficus benjamini) und Strahlenaralie (Schefflera) sind für den Einsteiger ideale Bonsai Arten. Beide bilden schnell neue Blätter aus und verzeihen somit auch einen eventuell zu starken Rückschnitt. Diese Zimmerpflanzen sind schon häufiger als fertig zugeschnittene Bonsaibäume erhältlich und in verschiedenen Preisklassen zu finden, je nach Größe oder Alter.

Natürlich kann man sich auch andere fertige Bonsai Bäume ansehen. Die Gefahr besteht jedoch darin, dass sich ein Anfänger einen Bonsai aussucht, der eine spezielle Pflege braucht oder keinen zu starken Rückschnitt verträgt, weil er zu langsam wächst, als Ergebnis geht der Bonsai ein und der Gärtner ist frustriert. Um sich das zu ersparen, wählen Sie einen der oben genannten Baumarten und mit ein bisschen Bewässerung und Rückschnitt gedeiht Ihr Bonsai Baum wunderbar.

Ein wichtiger Hinweis zum Schluss. Verwenden Sie als Einsteiger nie Samen oder sogenannte Bonsai Anpflanzsets, das funktioniert in den seltensten Fällen, schauen Sie sich lieber nach einer Pflanze um, die grüne Blätter und einen kräftigen Stamm hat, dann können Sie als Bonsai Gärtner anfangen.

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