Berlin (NMH) – Das zehnminütige Video des DGB hat drei Themen:

Zuerst wird der Fall in Südniedersachsen beschrieben:

Gehörlose Eltern – HNO-Arzt – Jugendamt – Familiengericht. Das ist im neuen Artikel von der Deutschen Gehörlosen-Zeitung ausführlich beschrieben worden. Weiteres wird die Stellungnahme des DGB vom 17. November in Auszügen gebärdet. Der DGB verfolgt mit großer Sorge die derzeitige Auseinandersetzung um die Cochlea Implantation eines gehörlosen Kleinkindes gegen den Willen der gehörlosen Eltern. Ausgangspunkt ist hierbei eine medizinisch-technische Methode, die Cochlea Implantation (CI), die fachlich gesehen einen Wahleingriff und keine lebensnotwendige Maßnahme darstellt. Sie ist medizinisch-psychologisch nicht unumstritten und weist ebenso erhebliche körperliche und psychische Nebenwirkungen auf. Der Deutsche Gehörlosen Bund e.V. wird dieses Verfahren weiterhin kritisch verfolgen. Im Video des DGB wird auch gebärdet, wie der DGB weiter vorgehen wird. Der DGB setzt sich für Inklusion ein, d.h. Respekt und Toleranz gegenüber der Bilingualität.

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