Erfurt (NMH) – Aufgrund der vielen Anfragen über Twitter und Facebook erklären wir einmal kurz und bündig den CFD Handel.

Was bedeutet eigentlich CFD?

Hierunter wird „Contract for Difference“ verstanden. In die deutsche Sprache übersetzt bedeutet dies Differenzkontrakt. Hierunter werden keine Termingeschäfte verstanden. Diese würden nach einer bestimmten Zeit auslaufen. Die CFD behalten über die gesamte Zeitdauer ihre Gültigkeit. Dabei ist es möglich auf steigende sowie fallende Kurse zu bieten. Basiswerte sind Indizes, Rohstoffe oder Aktien. Somit ist es möglich Basiswerte zu handeln, obwohl diese gar nicht besessen werden.

CFD und ihre Hebelwirkung

Die Hebelwirkung bei CFD ermöglicht es mit wenig Geld einen hohen Gewinn zu erwirtschaften. So kann schnell der 10 oder 100 fache Gewinn erzielt werden. Die Sache hat allerdings auch einen Harken. Der Hebel wirkt auch in die andere Richtung. Das bedeutet, dass Trader auch plötzlich viel mehr verliert wie er eingesetzt hat. Dies macht diese Papiere zu hochriskanten Geschäften. Die Broker sichern sich hierbei allerdings auch ab.

Wie sollte jemand plötzlich 100.000€ aufbringen können, wenn er nicht viel verdient.

Risiken von CFD

Die Welt ist einem ständigen Wechsel. Der Trader muss sich über die gesamten Märkte sehr gut auskennen. Oft reicht schon die einfache Aussage eines Politikers aus, um deutliche Schwankungen der Kurse hervor zu rufen. Auch sollte der Trader stets ein Stop Loss einstellen, damit er nicht unnötig hohe Verluste einfährt.

Was ist beim Traden mit CFDs zu beachten?

Die CFDs sollten stets tagsüber gehandelt werden. Dadurch ist es möglich über Nacht Effekte herauszufiltern. Es kann nämlich sein, dass der Kurs plötzlich mit -3% startet. Dadurch ist es nicht mehr möglich zu reagieren. Die Gebühren für CFDs sind nicht sehr hoch.


Wie finde ich den richtigen Broker?

Hierbei können Vergleichsportale helfen. Hier können bestimmte Merkmale ausgewählt werden. Das Vergleichsportal zeigt dann den Broker an, der am Besten zu den genannten Merkmalen passt. Dabei sollten aber stets mehrere Vergleichsportale durchsucht werden, da nicht alle Broker bei einem Vergleichsportale gelistet sind.
Weitere wichtige Punkte sind, dass der Broker bei einer Finanzaufsicht lizenziert ist. Ein Demoprogramm ist ebenfalls von Vorteil. Hier kann sich der Trader mit der Plattform vertraut machen und seine Strategien unter realen Bedingungen testen.

CFD Handel ist nichts für Laien

Von der Redaktion wird empfohlen, dass man als Laie nicht mit dem CFD Handel spekulieren sollte, da hier hohe Verlust eingefahren werden könnten, der CFD Handel ist hoch spekulativ, ein reines Glücksspiel, gestreute Gerüchte reichen hier schon aus, dass erhebliche Kurswechsel eintreten könnten.

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